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So werden bei DPD in Bussigny (VD) die Überstunden zum Verschwinden gebracht

  • So werden bei DPD in Bussigny (VD) die Überstunden zum Verschwinden gebracht
    So werden bei DPD in Bussigny (VD) die Überstunden zum Verschwinden gebracht (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    So werden bei DPD in Bussigny (VD) die Überstunden zum Verschwinden gebracht (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    So werden bei DPD in Bussigny (VD) die Überstunden zum Verschwinden gebracht (Bild: Gewerkschaft Unia)
  • So werden bei DPD in Bussigny (VD) die Überstunden zum Verschwinden gebracht
    So werden bei DPD in Bussigny (VD) die Überstunden zum Verschwinden gebracht (Bild: Gewerkschaft Unia)
2021-08-13 12:20:13
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Quelle:

Seit mehreren Monaten weist die Unia darauf hin, dass die Fahrer*innen bei DPD viele unbezahlte Überstunden leisten müssen, wie die Gewerkschaft Unia schreibt.

So zum Beispiel im Depot in Bussigny (VD), wo die Fahrer*innen weiterhin mehr als 50 Stunden pro Woche arbeiten, ohne dass die Überzeit bezahlt oder kompensiert würde.Wie im Report «Das System DPD» dargelegt, seien die DPD-Fahrer*innen über Subunternehmen angestellt. Damit entzieht sich DPD seiner Verantwortung für die Arbeitsbedingungen.Einige Subunternehmen lassen die Fahrer*innen ein Dokument unterscheiben, wo sie bestätigen, dass sie «nur» 44 Stunden pro Woche gearbeitet haben – selbst wenn es in Wahrheit viel mehr Stunden waren.

So kommt es dann, dass alle Fahrer*innen desselben Subunternehmens jeden Arbeitstag um exakt dieselbe Zeit beginnen und beenden, als ob bei der Paketzustellung oder auf der Strasse nie etwas Unvorhergesehenes passieren würde.Andere Subunternehmen lassen die Fahrer*innen zwar wöchentlich ihre gearbeiteten Stunden aufschreiben, bearbeiten die Abrechnungen aber nachträglich und weisen nie ein Überstundensaldo aus. In einigen Fällen wurden Überstunden aufgeschrieben, die Erfassung nach drei Wochen aber wieder beendet.Zu Spitzenzeiten leisten die Fahrer*innen teilweise Gratisarbeit für über 1500 Franken pro Monat und Person.

Wenn man in Betracht zieht, dass Überstunden mit 25 Prozent Zuschlag ausbezahlt werden müssen, seien die Summen noch höher.Diese Situation sei nicht hinnehmbar. Viele Beschäftigte haben begonnen, ihre Überstunden selber zu erfassen, um die Beträge nachträglich einfordern zu können.

Wenn die Subunternehmen nicht in der Lage sind, die geschuldeten Summen für die ausstehenden Löhne zu bezahlen, muss DPD Schweiz dafür geradestehen.Denn es seien die Fahrer*innen, die mit ihrer Arbeit für die tollen Geschäftsergebnisse von DPD im liberalisierten Postmarkt sorgen. Sie haben das Recht, für ihre Arbeit fair entlöhnt zu werden.«Ausser am Montag, wenn es ruhiger ist, arbeiten wir auch jetzt im Sommer regelmässig 11 oder 12 Stunden am Tag.

Es gibt Kollegen, die um 5:30 oder 6 Uhr morgens kommen und nicht vor 19 Uhr nach Hause gehen. Ihre Überstunden werden, wie bei allen, nie bezahlt.

Im Frühling habe unser Chef uns Zeiterfassungsblätter ausfüllen lassen, aber er habe sie nie beachtet. Nach ein paar Wochen habe er uns dann keine mehr gegeben.

Jetzt gehen wir am Ende des Monats in sein Büro und unterschreiben ein Blatt mit einer erfundenen Zeitabrechnung. Wir wissen, dass wir das Blatt nicht unterschreiben sollten, aber wir haben keine Wahl.

Er droht, uns schlechtere Verträge im Stundenlohn auszustellen, wenn nicht akzeptieren. Wir wagen nicht, etwas zu sagen.

Wir haben ja Familien und brauchen das Einkommen.»Das Parlament will das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöhen. Frauen müssten also länger arbeiten und die ohnehin schon ungenügenden Renten würden…Dezentrale, branchenübergreifende Demonstrationen in Genf, Olten, Zürich und im Tessin, Pflege-Kundgebung in Bern.

Für bessere Arbeitsbedingungen,….

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