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Alles normal oder was?

2021-07-16 09:05:34
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Quelle: Kanton Thurgau

Was heutzutage als normal gilt, war vor zwei Generationen undenkbar, wie der Kanton Thurgau ausführt.

Die Zeiten ändern sich und mit ihnen auch die Definition der Normalität. An der öffentlichen Führung vom Mittwoch, 21. Juni 2021 beleuchtet Kulturvermittlerin Ira Werner, wie sich die Norm im Thurgau verändert habe – von der Kantonsgründung 1803 bis in die Gegenwart.1914 verweigerte der Arboner Max Daetwyler den Kriegsdienst, was ihm einen Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen bescherte.

Vor 110 Jahren zwängten sich Frauen in ein Korsett, um einem Schönheitsideal zu entsprechen. Anfang des 20. Jahrhunderts setzten Ärzte zur Behandlung von Depressionen Elektroschockgeräte ein.

Diese Beispiele zeigen: Was gestern der Norm entsprach, sei heute längst überholt. Doch wer bestimmt die ungeschriebenen Gesetze einer Epoche? Vielleicht wir alle? An der Führung liefert Ira Werner Antworten auf diese komplexe Frage und untermauert sie mit griffigen Beispielen aus der Thurgauer Geschichte.Die Veranstaltung findet im Rahmenprogramm der Ausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» um 18 Uhr im Alten Zeughaus Frauenfeld statt und sei kostenlos.

Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren, beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebsite erforderlich: historisches-museum.tg.chTel. work+41 58 345 11 11 verwaltungNULL@tg.ch Kanton Thurgau auf Facebook Kanton Thurgau auf Twitter Kanton Thurgau auf Instagram www.tg.ch.

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