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Blaulicht

Raserfahrt endet mit Frontalkollision

  • Raserfahrt endet mit Frontalkollision
    Raserfahrt endet mit Frontalkollision (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)
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    Raserfahrt endet mit Frontalkollision (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)
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    Raserfahrt endet mit Frontalkollision (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)
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    Raserfahrt endet mit Frontalkollision (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)
2021-07-13 11:00:07
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Quelle: Stadtpolizei St. Gallen

An einem Dienstag im Februar (23.02.2021) kam es an der Zwinglistrasse zu einem Selbstunfall, wie die Stadtpolizei St. Gallen mitteilt.

Zuvor floh ein Personenwagen mit massiv überhöhter Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle. Dabei verlor der Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen eine Stützmauer.

Verletzt wurde niemand. Es entstand sehr hoher Sachschaden.

Der verantwortliche Lenker wurde bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen zur Anzeige gebracht.An einem frühen Dienstagmorgen im Februar, um 2.20 Uhr, fiel einer Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen ein schwarzer Mercedes auf, welcher auf der St.Jakob-Strasse stadteinwärts fuhr. Als die Polizei ihr Fahrzeug wendete, um das Auto zu kontrollieren, beschleunigte der Fahrer massiv und entzog sich der Kontrolle.

Sämtliche Sondersignale, das Blaulicht sowie Martinshorn wurden ignoriert. Durch die übermässige Geschwindigkeit des Fluchtwagens erschwerte sich die Nachfahrt und wurde schliesslich eingestellt, als das Auto aus den Augen verloren wurde.Rund 30 Minuten später wurde eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen im Zuge einer Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug auf den Selbstunfall an der Zwinglistrasse aufmerksam.

Beim verunfallten Fahrzeug handelte es sich um den Mercedes C 63 S AMG, welchen die Stadtpolizei zuvor kontrollieren wollte. Das Auto prallte frontal gegen eine Stützmauer.

Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in der Höhe von geschätzt CHF 77’000. Der zur Tatzeit 22-jährige Unfallverursacher wurde als fahrfähig eingestuft, die Atem-Alkoholmessung ergab 0.00 mg/l.

Die Polizei stellte das Auto sowie das Mobiltelefon des 22-jährigen Schweizers sicher. Dabei stellte man fest, dass das Mobiltelefon zurückgesetzt worden war, um allfällig gespeicherte Daten zu löschen.

Spätere, umfangreiche Auswertungen zeigten Geschwindigkeiten von 174.9 km/h bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit 50 km/h und von 89 km/h in der Zone 30. Bei der Durchsuchung des Unfallwagens fand die Polizei eine «Dragy Box». Diese dient der Aufnahme von Beschleunigung und Geschwindigkeiten, die via GPS aufgezeichnet und an ein Smartphone geschickt sowie später zur Veröffentlichung geteilt werden können.Auf den veröffentlichten Zeugenaufruf der Stadtpolizei St.Gallen im Februar 2021 meldeten sich zwei Zeugen, die den Unfall beobachten und Angaben zum Hergang machen konnten.

Sämtliche Personen wurden befragt. Der 22-jährige Mercedes-Fahrer wurde wegen mehrfacher Überschreitung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit, des sich Entziehens einer Kontrolle, Verursachung eines Selbstunfalls und Nichtgenügen der Meldepflicht bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen zur Anzeige gebracht..

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