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Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.

  • Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.
    Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co. (Bild: Stadt St. Gallen)
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    Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co. (Bild: Stadt St. Gallen)
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    Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co. (Bild: Stadt St. Gallen)
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    Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co. (Bild: Stadt St. Gallen)
2021-07-05 09:05:24
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Quelle: Stadt St. Gallen

Das Projekt «StadtWildTiere St.Gallen» führt in diesem Jahr die Kampagne «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co» durch, wie die Stadt St. Gallen meldet.

Damit solle die Vernetzung unserer Gärten und Grünräume für Igel, Eichhörnchen und andere kleine Wildtiere verbessert werden.Mauern, Zäune, Treppen, Lichtschächte – Siedlungsgebiete seien wahre Labyrinthe für kleine Wildtiere, die wie Igel und Eichhörnchen zu Fuss unterwegs sind. Bereits ein Hindernis mit einer Höhe von 25 Zentimetern sei für Igel unüberwindbar.

So könne selbst mancher naturnahe Garten für ihn unerreichbar bleiben, da der Zugang versperrt ist. Eichhörnchen hingegen seien nicht gern am Boden unterwegs, sondern bewegen sich am liebsten von Baum zu Baum.

Sie leben deshalb in Quartieren, wo viele alte Bäume wachsen. Grosse, offene Flächen ohne Bäume werden somit für die flinken Kletterer zu unüberwindbaren Hindernissen.Hier will die aktuelle «StadtWildTiere»-Kampagne «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.» ansetzen.

Barrieren sollen verschwinden, Fallen entschärft werden und neue Korridore für Igel und Eichhörnchen sollen entstehen. Eine Postkartenserie und ein Merkblatt geben Tipps zur Gestaltung einer wildtierfreundlichen Wohnumgebung und zur Aufwertung von Grünräumen.

Zusammen mit Freiwilligen aus der Bevölkerung werden Durchschlüpfe und Hindernisse für Igel kartiert und so die Durchlässigkeit eines bestimmten Gebietes untersucht. Bestehende und neu geschaffene Durchgänge können mit kleinen Plaketten sichtbar gemacht.

Interessierte können diese bei stgallen@stadtwildtiere.ch bestellen und Beobachtungen von Durchschlüpfen auf der Plattform melden. Informationen und Umsetzungsideen bieten auch die Leitfäden Tiere in Haus und Garten sowie Naturnahe Umgebung aus der Reihe «Natur findet Stadt».Schulklassen können auf Führungen unter Anleitung von Igel-Expertinnen ihr Schulareal oder das angrenzende Quartier aus dem Blickwinkel eines Igels kennenlernen und sich auf die Suche nach Hindernissen und Durchschlüpfen für Igel machen.

Wo möglich, solle direkt Abhilfe geschaffen werden. Am Samstag, 11. September 2021, lädt der WWF St.Gallen ein, auf einem Spaziergang ein Quartier aus Sicht der Igel zu entdecken.

Anmeldung und weitere Informationen: www.wwfost.ch/events.Auf der Meldeplattform stadtwildtiere.ch können für den gesamten deutschsprachigen Raum Beobachtungen von Wildtieren eingetragen werden. In St.Gallen werde das Projekt im Rahmen von «Natur findet Stadt» von der Stadt St.Gallen, vom WWF St.Gallen, von Pro Natura St.Gallen-Appenzell, dem Naturmuseum St.Gallen und vom Naturschutzverein St.Gallen und Umgebung getragen..

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Bahn Igel, Eichhörnchen Co.



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