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Blaulicht

Anstieg der Kriminalität und Polizeiarbeit im Kanton Freiburg 2023

Anhaltender Anstieg der Kriminalität im Kanton: Kantonspolizei Freiburg priorisiert Maßnahmen für die Sicherheit. Trotz Herausforderungen bleibt das Engagement für die Bevölkerung im Fokus.

  • Die Kantonspolizei hält dem Anstieg der Kriminalität im Jahr 2023 stand - mit anhaltendem Einsatz und Just-in-time
    Die Kantonspolizei hält dem Anstieg der Kriminalität im Jahr 2023 stand - mit anhaltendem Einsatz und Just-in-time (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
  • Die Kantonspolizei hält dem Anstieg der Kriminalität im Jahr 2023 stand - mit anhaltendem Einsatz und Just-in-time
    Die Kantonspolizei hält dem Anstieg der Kriminalität im Jahr 2023 stand - mit anhaltendem Einsatz und Just-in-time (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
2024-03-26 09:00:19
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Quelle: Kantonspolizei Freiburg

Das Jahr 2023 war im Kanton, wie überall in der Schweiz, durch einen deutlichen Anstieg der Kriminalität und der allgemeinen Polizeitätigkeit gekennzeichnet. Die Kantonspolizei Freiburg hielt dem stand, musste aber gleichzeitig ihre Dienstleistungen und ihre Aufgaben priorisieren. Ihr Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung und der Behörden steht weiterhin im Mittelpunkt ihres Handelns.

Anstieg der Straftaten und Herausforderungen für die Polizei

Die Kantonspolizei zieht Bilanz über ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr, das von einer anhaltenden Intensität geprägt war und eine Priorisierung bestimmter Aufgaben erforderte. Dazu musste sie überdies von einigen Dienstleistungen absehen und Polizeiposten vorübergehend schliessen. Trotz dieser Herausforderungen scheint der konstante Einsatz der Ordnungskräfte dazu beigetragen zu haben, ein sehr gutes Mass an Sicherheit im Kanton aufrechtzuerhalten.

Anstieg der Verstösse gegen das Strafgesetzbuch und Vermögensdelikte

Die statistischen Ergebnisse des Jahres 2023 zeigen einen Anstieg der Verstösse gegen das Strafgesetzbuch (StGB) um 20% (15'434 Verstösse) in unserem Kanton, ein signifikanter Anstieg, der seit dem Jahr 2015 nicht mehr beobachtet worden war. Es ist zu erwähnen, dass die Ermittlungen bei 44.9% der Verstösse zur Überführung eines oder mehrerer Täter führten (die durchschnittliche Aufklärungsrate in der Schweiz liegt bei 38,5%). Verstösse gegen das BetmG blieben stabil während der internationale Kontext einen starken Einfluss auf Verstösse gegen das AIG hatten, also eine deutliche Zunahme (+105% - rund 3'000 festgestellte Verstösse).

Anstieg von Einbrüchen und Cyberkriminalität

Im Bereich der Vermögensdelikte gab es einen Anstieg von 29% (10'191 Verstösse gegen 7'894 im Jahr 2022). Hauptsächlich sind es Diebstähle (+27%), Fahrzeugdiebstähle (+32%), darunter vor allem Elektrofahrräder, Sachbeschädigungen (+19%) und klassische Betrugsfälle (+29%), die diesen Anstieg beeinflussten. Aufnahmen von Einbrüchen (Einbruchdiebstahl und Einschleichdiebstahl) verzeichnen ebenfalls einen Anstieg, nachdem sie mehreren Jahren stabil waren (+25%, das sind 1'027 Aufnahmen gegen 819 im Jahr 2022).

Cyberkriminalität, Covid-Kredite und Strassenkriminalität

Das Kommissariat Cyberkriminalität bearbeitete mehr als 1'500 Strafanzeigen (+ 56%) für einen Schaden in Höhe von 9,5 Millionen (6 Mio. im 2022). Im vergangenen Jahr wurden die Ermittlungen im Zusammenhang mit Covid-Krediten weitergeführt. Angesichts der zunehmenden Strassenkriminalität, die von einer Minderheit von Personen aus dem Asylbereich begangen wird, hat die Kantonspolizei ab April 2023, in Koordination mit allen Partnern, eine Task-Force eingerichtet.

Betreuung von Personen in Not und Prävention von Unfällen

Abgesehen von den Zahlen bleibt die Kantonspolizei auch unter sozialen Gesichtspunkten ein wesentlicher Pfeiler der Sicherheit, da sie täglich in heiklen und manchmal dramatischen Kontexten interveniert. Mehr als 20 Mal pro Tag wurde die Intervention einer Polizeipatrouille wegen Personen in Schwierigkeiten verlangt (Personen mit Behinderungen, verloren gegangene Kinder, Personen mit psychischen Problemen, in prekären Situationen oder mit Selbstmordabsichten). Immer mehr Verkehrsteilnehmer und

(Quelle:Kantonspolizei Freiburg Bearbeitet mit ChatGPT)

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