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KGGT-Bericht warnt vor zunehmendem Missbrauch von Virtual Assets in der Schweiz

Die Kryptowährungen erleben einen bemerkenswerten Aufschwung, aber auch vermehrten Missbrauch für kriminelle Zwecke. Die interdepartementale Koordinationsgruppe empfiehlt Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Zusammenhang mit Virtual Assets.

2024-02-28 10:00:08
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Quelle: Bundesamt für Polizei

Die Kryptowährungen – oder "Virtual Assets" – haben in den letzten zehn Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt und beeinflussen das Finanzsystem maßgeblich. Jedoch werden sie auch vermehrt für kriminelle Zwecke genutzt. Die interdepartementale Koordinationsgruppe zur Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (KGGT) veröffentlicht einen Bericht mit den neuesten Erkenntnissen und empfiehlt Maßnahmen.

Zunehmender Missbrauch von Virtual Assets

In der Schweiz bieten immer mehr Finanzintermediäre Dienstleistungen im Bereich der Virtual Assets an. Die Grenzen zwischen dem traditionellen Finanzsektor und den Kryptowährungen verschwimmen, da Virtual Assets zunehmend in herkömmliche Zahlungsplattformen integriert werden. Kriminelle haben das Potenzial dieser Technologie erkannt und nutzen sie für diverse illegale Zwecke, darunter Diebstahl, Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Steigende Verdachtsmeldungen und Schadenssummen

In den vergangenen Jahren haben Finanzintermediäre in der Schweiz vermehrt verdächtige Vorgänge im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung festgestellt. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg von Verdachtsmeldungen in Bezug auf Virtual Assets bei der Meldestelle für Geldwäsche von fedpol (MROS). Im Jahr 2022 hatten fast 14% aller Verdachtsmeldungen einen Bezug zu Virtual Assets und die Schadenssummen sind erheblich angestiegen, wobei sie sich im Jahr 2022 auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen haben.

Maßnahmen zur Risikominderung und Bekämpfung

Der Bericht identifiziert die Gefahren für die Schweiz und schlägt Maßnahmen vor, um die Risiken zu mindern und Geldwäsche sowie Terrorismusfinanzierung wirksam zu bekämpfen. Dazu gehören die Verbesserung des Wissensstands über den Virtual Assets-Sektor sowie die proaktive Förderung des Meldeverhaltens der Finanzintermediäre, die mit Virtual Assets arbeiten. Eine erfolgreiche Bekämpfung des Missbrauchs von Virtual Assets erfordert auch eine verstärkte internationale Zusammenarbeit seitens der Schweiz.

(Quelle:Bundesamt für Polizei Bearbeitet mit ChatGPT)

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