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Anklage gegen schweizerisch-spanische Doppelbürgerin und Schweizer Staatsbürger wegen IS-Unterstützung in Syrien

Die Bundesanwaltschaft (BA) hat Anklage gegen eine schweizerisch-spanische Doppelbürgerin und einen Schweizer Staatsbürger wegen finanzieller Unterstützung des IS erhoben. Sie sollen über 50.000 Schweizer Franken an ihren Sohn und andere IS-Mitglieder in Syrien geschickt haben.

2024-01-25 10:00:04
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Quelle: Bundesanwaltschaft

  • Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen schweizerisch-spanische Doppelbürgerin und Schweizer Staatsbürger wegen finanzieller Unterstützung des IS
  • Beschuldigte sind Eltern eines 29-jährigen Schweizer Staatsbürgers, gegen den bereits seit 2015 ein Strafverfahren läuft
  • Die BA wirft den Beschuldigten vor, über 50.000 Schweizer Franken an ihren Sohn und andere IS-Mitglieder in Syrien geschickt zu haben

BA erhebt Anklage wegen finanzieller Unterstützung des IS

Die Bundesanwaltschaft (BA) hat Anklage gegen eine 59-jährige schweizerisch-spanische Doppelbürgerin und einen 69-jährigen Schweizer Staatsbürger beim Bundesstrafgericht eingereicht. Die BA beschuldigt die beiden Personen, die verbotene Terrororganisation Islamischer Staat (IS) finanziell unterstützt zu haben. Dabei haben sie ihrem Sohn, der für den IS in Syrien kämpfte, sowie anderen IS-Mitgliedern insgesamt über 50.000 Schweizer Franken nach Syrien geschickt.

Eltern eines 29-jährigen Schweizer Staatsbürgers angeklagt

Die beiden beschuldigten Personen sind die Eltern eines 29-jährigen Schweizer Staatsbürgers, gegen den die BA bereits seit 2015 ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Unterstützung bzw. Beteiligung an einer kriminellen Organisation sowie des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz "Al-Qaida und Islamischer Staat" führt. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, 2015 von der Schweiz nach Syrien gereist zu sein und sich dort dem IS als Kämpfer angeschlossen zu haben. Aktuell befindet er sich in kurdischem Gewahrsam in Syrien.

Details zur Anklage gegen die Eltern

Die Bundesanwaltschaft hat die beiden Beschuldigten mit Wohnsitz im Kanton Genf wegen des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz "Al-Qaida und Islamischer Staat" sowie verwandter Organisationen angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, über einen Zeitraum von September 2016 bis Mai 2019 ihrem Sohn und weiteren IS-Mitgliedern insgesamt über 50.000 Schweizer Franken nach Syrien geschickt zu haben. Die BA argumentiert, dass den Beschuldigten bewusst war, dass ihr Sohn für den IS kämpfte und finanzielle Unterstützung benötigte, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Zudem hätten sie mit den überwiesenen Geldbeträgen zur fortlaufenden Aktivität des IS beigetragen.

Urteil steht noch aus

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona ist jetzt für die weitere Information der Medien zuständig. Die Strafanträge der BA werden üblicherweise während der Hauptverhandlung bekannt gegeben. Solange kein rechtskräftiges Urteil vorliegt, gilt die Unschuldsvermutung für die beschuldigten Personen.

(Quelle:Bundesanwaltschaft Bearbeitet mit ChatGPT)

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