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Kanton St.Gallen: Viel Arbeit am Stephanstag

  • Kanton St.Gallen: Viel Arbeit am Stephanstag
    Kanton St.Gallen: Viel Arbeit am Stephanstag (Bild: Kantonspolizei St. Gallen)
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    Kanton St.Gallen: Viel Arbeit am Stephanstag (Bild: Kantonspolizei St. Gallen)
2022-12-27 11:00:16
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Quelle: Kantonspolizei St. Gallen

Die Kantonspolizei St.Gallen hatte am Stephanstag (26.12.2022) verschiedenste und zum Teil sehr unangenehme Fälle zu bearbeiten, wie die Kantonspolizei St. Gallen ausführt.

Erneut mussten Personen in psychischen Ausnahmezuständen kontaktiert werden.Ein 35-jähriger Mann meldete der Polizei, dass er in seinem Sofa einen Menschen vermute, welcher zu ersticken drohe. Die ausgerückte Polizei-Patrouille konnte den psychisch auffälligen Mann in seiner Wohnung antreffen.

Durch einen Arzt wurde eine fürsorgerische Unterbringung in eine Fachklinik verfügt. Da in der Wohnung Marihuanageruch wahrgenommen wurde, verfügt die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Hausdurchsuchung.

Es konnten rund 50 Marihuana Pflanzen, eine komplette Indooranlage mit diversem Zubehör und über 2000 Franken sichergestellt werden. Es folgen nun weitere kriminalpolizeiliche Ermittlungen.Eine 21-jährige Frau erstellte einen `Fake-Instagram-Account`.

Sie bedrohte und beschimpfte mutmasslich damit eine weitere Frau. Aufgrund dieser Drohungen verfügte die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Vorführung der Frau.

Als den Polizistinnen und Polizisten die Wohnungstüre geöffnet wurde und diese den Grund ihres Erscheinens erklärten, reagierten die Frau hysterisch. Sie schrie und verkündete, dass sie unter keinen Umständen mit der Polizei mitkommen werde.

Mehrmals versucht sie auch, die Dienstwaffe eines Polizisten zu ergreifen. Sie wehrte sich heftig und schlug mit Händen und Füssen um sich.

Auch verschiedene Familienangehörige mischten sich aktiv in die polizeiliche Handlung ein und versuchten diese zu verhindern. Die Frau wurde dennoch festgenommen.

 ·         In Buchs mussten mehrere Polizeipatrouillen an einen Streit wegen einer aufgelösten Beziehung zwischen einem 19-jährigen Mann und einer 26-jährigen Frau ausrücken. Die Frau war ob der am Stephanstag beendeten Beziehung durch ihren Freund dermassen aufgelöst, dass Personen, die das mitbekommen hatten, nur noch den Beizug der Polizei als Lösung sahen.

Die Frau konnte in die Obhut von ihr nahestehenden Personen übergeben werden.·         In Rapperswil-Jona wurde die Intervention durch die Polizei gewünscht, da eine 62-jährige Frau wiederholt in einem Spital angerufen hatte. Die Frau wollte sich nach dem Verbleib von mehreren bereits vor längerer Zeit verstorbenen Verwandten erkundigen.

Der Frau wurde in einem langen Gespräch erklärt, dass die Verstorbenen ihre letzte Ruhe gefunden haben, sodass sie sich beruhigte.·         Wegen eines Streits zwischen einem Ex-Paar via Telefon, wurde eine Polizeipatrouille im Linthgebiet aufgeboten. Die 50-jährige Frau hatte bei den Streitgesprächen Äusserungen gemacht, wonach sie sich etwas antun wolle.

Die Polizisten konnten sich vergewissern, dass die Frau die Äusserungen unüberlegt und im Zuge des für sie grossen Ärgers gemacht hatte.·         In Heerbrugg mussten mehrere Patrouillen wegen einer streitenden Gruppe von marokkanischen Asylbewerbern ausrücken. Gemäss Auskunftspersonen war es am Bahnhof zu Handgreiflichkeiten zwischen den Männern gekommen.

Die Involvierten wollten jedoch nichts von einem Streit oder gar einer Anzeige bei der Polizei wissen, weshalb die Männer in ihre Unterkunft weggewiesen wurden.·         In Uznach wurde eine Polizeipatrouille zu einer Familie aufgeboten, die sich wegen eines durch den 21-jährigen Sohn zu Weihnachten neu angeschafften Hundes gestritten hatte. Die Mutter akzeptierte keinen Hund in ihrer Wohnung, worauf es zu einem lauten Streitgespräch mit dem Sohn kam.

Einstweilen konnte die Situation beruhigt werden, indem der Sohn mit dem neuen Vierbeiner bei einem Kollegen Unterschlupf fand.In keinem der Fälle wurden von den beteiligten Personen strafrechtliche Massnahmen gewünscht. Die Kantonspolizei St.Gallen werde wo nötig Berichte an die Sozialbehörden verfassen.·         Im Sarganserland meldete eine Mutter um 01:20 Uhr vom Dienstagmorgen (27.12.2022) ihren 16-jährigen Sohn als vermisst.

Dieser war am Abend unerlaubterweise aus dem Haus gegangen und nicht mehr zurückgekehrt. Kurz vor dem Eintreffen der Polizeipatrouille kam der 16-jährige dann doch nach Hause.

Mit ihm wurde ein eingehendes Gespräch geführt. Der Familie wurde auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam gemacht.·         In Schwarzenbach wurde eine Patrouille aufgeboten, nachdem Passanten einen vom Regen völlig durchnässten, 74-jährigen Mann angetroffen hatten.

Praktisch gleichzeitig ging eine Vermisstmeldung von einem nahen Alters- und Pflegeheim ein, wonach ein Bewohner nicht mehr aufzufinden sei. Der Mann konnte in die Obhut der Pflege-Einrichtung übergeben werden.·         In Mels hatte ein 46-jähriger Mann den Stephanstag als Einzugstermin in seine neue Wohnung gewählt.

Die neuen Nachbarn fanden es um 22:08 Uhr zu laut und eine Polizeipatrouille musste die Zügelaktion für beendet erklären. Der Umziehende zeigte sich einsichtig und beendete seine Arbeiten zu Gunsten einer künftig guten Nachbarschaft.·         Am Montagnachmittag (26.12.2022), kurz nach 13:20 Uhr, habe die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung über eine angeblich unsichere Fahrweise einer unbekannten Person in einem Auto erhalten.

Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte die Person aufgrund Abklärungen als 79-jährigen Mann identifizieren. Sie nahm anschliessend eine Kontrolle am Wohnort des 79-Jährigen in Flawil vor, wo sie auf den Mann traf.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verfügte die Entnahme einer Blut- und Urinprobe.·         Am Dienstag (27.12.2022), kurz vor 02:00 Uhr, habe eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen in Azmoos einen 16-jährigen Jugendlichen auf einem Motorrad zur Kontrolle angehalten, da dieser zuvor im Fahrverbot fuhr. Der 16-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.

Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verfügte zudem die Entnahme einer Blut- und Urinprobe.·         Am Montagnachmittag (26.12.2022), kurz vor 16:00 Uhr, sei es auf der Autobahn A1 Richtung St.Margrethen zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos gekommen.

Ein 60-jähriger Mann und ein 35-jähriger Mann fuhren in genannter Reihenfolge mit ihren Autos auf dem Normalstreifen im Bereich der Autobahneinfahrt Kreuzbleiche in Richtung Sankt Margrethen. Gleichzeitig fuhr eine 40-jährige Frau mit ihrem Auto auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahneinfahrt Kreuzbleiche und beabsichtigte auf den Normalstreifen einzulenken.

Die 40-Jährige missachtete dabei den Vortritt des 60-Jährigen, weshalb dieser sein Auto bis zum Stillstand abbremsen musste, um einen Zusammenstoss mit dem Auto der Frau zu verhindern. Darauf prallte jedoch das Auto des 35-Jährigen in das Heck vom Auto des 60-jährigen Mannes.

Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.·         Am Dienstag (27.12.2022), um 03:15 Uhr, habe die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung über zwei unbekannte Personen erhalten, welche sich an einem mutmasslich unverschlossenen Auto in der Nähe eines Wohnhauses in Lenggenwil zu schaffen machten. Eine Bewohnerin des Wohnhauses hatte die beiden Personen zuvor bemerkt und machte sich bei der Täterschaft lautstark bemerkbar, worauf diese die Flucht ergriffen.

In derselben Nacht konnten durch die Kantonspolizei St.Gallen noch zwei Männer angehalten werden, welche auf die Beschreibung der unbekannten Personen passten. Bei den beiden 20-jährigen Männer mit marokkanischer Staatsangehörigkeit konnten mehrere Bankkarten, eine ID sowie mehrere Mobiltelefone sichergestellt werden.

Es könne davon ausgegangen werden, dass diese aus weiteren Delikten stammen. Die beiden Männer wurden daraufhin festgenommen.

Die Ermittlungen dazu wurden durch die Kantonspolizei St.Gallen aufgenommen.·         In der Zeit von Sonntag- auf Montagnacht (26.12.2022) sei in Wil eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Toggenburgerstrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude.

Im Inneren durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl Bargeld im Wert von wenigen hundert Franken. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 1000 Franken..

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