Logo polizeireport.ch

Blaulicht

Cyberkriminalität - Kurzer Leitfaden zur Cybersicherheit für unsere Senioren

Cyberkriminalität -  Kurzer Leitfaden zur Cybersicherheit für unsere Senioren
Cyberkriminalität - Kurzer Leitfaden zur Cybersicherheit für unsere Senioren (Bild: Kantonspolizei Freiburg)

2022-09-28 22:00:21
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Kantonspolizei Freiburg

Ob man es will oder nicht, immer mehr Dienstleistungen werden über das Internet entmaterialisiert und nicht online zu sein, kann für die Betroffenen zu einem echten Problem werden, wie die Kantonspolizei Freiburg berichtet.

Viele Senioren haben sich freiwillig oder unfreiwillig mit dem Internet vertraut gemacht, so dass 88% der 65- bis 74-Jährigen das Internet nutzen. Unweigerlich habe dieses gestiegene Interesse zu einem Anstieg der Straftaten im Zusammenhang mit Cyberkriminalität geführt, von denen Senioren betroffen sind.

Im Jahr 2018 wurde geschätzt, dass mehr als ein Viertel (27,8 %) der Personen im Alter von 55+ mit einem Versuch von Cyberkriminalität konfrontiert worden war.Seien Sie im Internet genauso vorsichtig wie im realen Leben. Informieren Sie sich über die Risiken im Internet und darüber, wie Sie sich davor schützen können.

Das Internet sei ein öffentlicher Ort wie jeder andere, und wie im Freien reichen ein paar gute Gewohnheiten aus, um sich sicherer zu fühlen.- Zögern Sie nicht, an Schulungen zum Umgang mit Computern und dem Internet teilzunehmen. Viele Betrüger werden Ihre Unzulänglichkeiten ausnutzen, um Sie besser täuschen zu können.

Es gibt viele Organisationen, die solche Kurse für Senioren anbieten.- Halten Sie sich über die neuesten "modischen" Betrugsfälle auf dem Laufenden. Verfolgen Sie Ihre Polizei in sozialen Netzwerken.- Geben Sie niemals Ihre Passwörter, Anmeldedaten und Kontaktinformationen aufgrund einer Anfrage per E-Mail, Post oder Telefonanruf heraus.

Kein seriöses Unternehmen werde Sie auf diese Weise danach fragen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die ausstellende Institution.- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie per E-Mail oder Telefon nach persönlichen Daten oder der Änderung von Passwörtern gefragt werden.

Auch hier gilt: Wenn Sie Zweifel haben, zögern Sie nicht, die betreffende Institution zu kontaktieren.- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Kopien oder Scans von offiziellen Dokumenten (z. B.

Ausweispapieren) versenden. Ein Betrüger, der im Besitz solcher Daten ist, könnte relativ leicht Ihre Identität annehmen und Ihnen Schaden zufügen.- Nehmen Sie die auf Ihrem Computer oder Ihrem Smartphone vorgeschlagenen Systemupdates unverzüglich nach Erhalt der Meldung vor.

-> encore à traduire en FRPasswörter seien wie das Schloss in Ihrem Haus. Sie verhindern, dass Personen mit schlechten Absichten auf Ihre Wertgegenstände und Ihre Privatsphäre zugreifen können.

Würden Sie den Zweitschlüssel zu Ihrem Haus an einen Fremden weitergeben? Niemals. Dasselbe gilt für Ihre Passwörter.

Ein durchgesickertes oder zu einfach zu erratendes Passwort sei also gleichbedeutend damit, die Tür zu Ihrem Haus offen zu lassen.- Verwenden Sie für jede Website ein anderes Passwort. Wenn Sie Ihre Passwörter irgendwo notieren, tun Sie dies an einem sicheren Ort oder über eine sichere Anwendung.Die meisten Banken bieten mittlerweile die Möglichkeit, Ihre gesamten Bankgeschäfte direkt online abzuwickeln.

Diese Funktion sei sehr praktisch und erspart Ihnen den Weg zur Bank oder zur Post. Es wäre also schade, darauf zu verzichten, zumal Sie bei der Nutzung eines Online-Dienstes kein Bargeld mit sich herumtragen müssen.

Die Zugänglichkeit des E-Banking sei jedoch auch der grösste Schwachpunkt. Im Gegensatz zu einer traditionellen Apotheke sei eine Onlinebank überall, zu jeder Zeit und, wenn man nicht aufpasst, für jeden zugänglich...- Überprüfen Sie regelmässig den Status Ihrer Bankkonten und Kreditkarten.

Melden Sie jede verdächtige Bewegung oder jede Bewegung, an die Sie sich nicht erinnern können, Ihrer Bank und/oder dem Kartenaussteller.Wie jeder öffentliche Raum bietet auch das Internet die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Ob es sich um Verwandte handelt, die im Ausland leben, um Personen, denen man etwas kaufen/verkaufen möchte, oder um zukünftige Liebespartner - das Internet ermöglicht es uns, Entfernungen zu überwinden und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.

Diese Nähe sei jedoch ein zweischneidiges Schwert... Es werde für Personen mit bösen Absichten leicht, sich als jemanden auszugeben, densie nicht sind.

Mehr als anderswo seien hier also Vorsicht und Misstrauen geboten!- Auch Personen, die behaupten, Sie zu kennen oder mit Ihnen verwandt zu sein, ohne dass Sie sie erkennen, sollten Sie alarmieren. Denken Sie daran, dass im Internet jeder anonym ist.- Seien Sie misstrauisch, sobald Ihr Gesprächspartner Sie in eine Stresssituation bringt.

Das könne ein "Schnäppchen" sein, das Ihnen vor der Nase weggeschnappt werden könnte, oder ein angeblicher Notfall, der Ihr (finanzielles) Eingreifen erfordert. Das Ziel der Betrüger sei es, Sie davon abzuhalten, nachzudenken oder sich mit Freunden und Verwandten zu beraten, bevor Sie handeln.- Bleiben Sie im Zweifelsfall nicht allein! Holen Sie sich eine externe Meinung von Ihren Angehörigen oder einer anderen Vertrauensperson ein.

Online-Betrügereien seien in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen, daher sei es keine Schande, Opfer eines solchen Betrugs zu werden..

Suche nach Stichworten:

einigen Cyberkriminalität Kurzer Leitfaden Cybersicherheit Senioren



Top News


» Erlen: Alkoholisiert verunfallt


» Wängi: Mit Auto auf Geleise geraten


» ZSC-Fan nach Match verletzt – Zeug*innen-Aufruf


» Uster: Mutmasslicher Täter nach Tötungsdelikt verhaftet


» Frauenfeld: Alkoholisiert unterwegs

Newsletter anmelden

Jeden Tag um 17 Uhr die neusten Meldungen in Ihrer Inbox.