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Cyberkriminalität - Die Gefahren des Internets für Jugendliche

  • Cyberkriminalität - Die Gefahren des Internets für Jugendliche
    Cyberkriminalität - Die Gefahren des Internets für Jugendliche (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Die Gefahren des Internets für Jugendliche (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Die Gefahren des Internets für Jugendliche (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
2022-09-28 16:00:28
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Quelle: Kantonspolizei Freiburg

Heutzutage lernen junge Menschen problemlos die notwendigen technischen Fähigkeiten, die mit der Online-Welt verbunden sind, wie die Kantonspolizei Freiburg schreibt.

Sie lernen sehr schnell, Smartphones, Tablets und Computer zu benutzen, um im Internet zu surfen und Zeit in sozialen Netzwerken zu verbringen. Für die Eltern könne die Aufgabe etwas schwieriger sein.

Es könne nämlich vorkommen, dass Jugendliche, die sich erst einmal mit einem bestimmten sozialen Netzwerk angefreundet haben, bereits zu einem anderen übergegangen sind.Ein Beispiel dafür sei Facebook im Gegensatz zu Instagram, Snapchat oder Tiktok, die in jüngerer Zeit hinzugekommen sind. Die Jugendlichen seien zwar technisch versiert, aber es fehlt ihnen an psychosozialen Kompetenzen, um sich der möglichen Konsequenzen ihres Handelns bewusst zu werden.

Dies sei ganz normal und lasse sich unter anderem durch ihr junges Alter und die Tatsache erklären, dass die Entwicklung bestimmter Teile des Gehirns noch nicht abgeschlossen ist. Aus diesem Grund sollte man sie begleiten, mit ihnen diskutieren und sie auf die Gefahren des Internets aufmerksam machen.Cybermobbing sei schon seit langem bekannt.

Es werde als eine Form des Angriffs definiert, sei es physisch, verbal oder psychologisch. Während sich das Mobbing damals hauptsächlich auf die Schulzeit beschränkte, kommt das Opfer heute nicht mehr zur Ruhe.

In der Cyber-Version geht das Mobbing nämlich online weiter. Dies sei der klassische Fall, aber manchmal kommt es auch vor, dass nur Cybermobbing stattfindet.Das Beste, was ein Kind tun kann, wenn es gemobbt werde ist, sich schnell an eine Vertrauensperson zu wenden, z.

B. an ein Elternteil.

Am besten sei es, wenn in der Familie ein friedliches Klima herrscht. Auf diese Weise könne sich das Kind im Bedarfsfall anvertrauen.

Es kommt vor, dass Kinder nicht den Mut aufbringen, mit Ihnen darüber zu sprechen. Als Eltern sei es daher wichtig, auf Veränderungen im Verhalten der Kinder zu achten.

Wenn Ihnen etwas auffällt, scheuen Sie sich nicht, das Thema Cybermobbing anzusprechen. Wenn Sie nach einem Gespräch feststellen, dass es sich wirklich um einen Fall von Mobbing handelt, finden Sie im Folgenden eine Liste mit nützlichen Tipps.Noch zu oft werde die Online-Welt nicht als das "wahre Leben" angesehen.

Junge (und ältere) Menschen müssen jedoch dafür sensibilisiert werden, dass alles was im Internet getan wird, reale Folgen haben kann. Im Falle von Cybermobbing beispielsweise führt die virtuelle Gewalt zu realen Verletzungen des Opfers.

Es sei wichtig, sich bewusst zu machen, dass veröffentlichte Inhalte wie Drohungen oder Beleidigungen strafrechtlich verfolgt werden können. Und heutzutage könne immer häufiger sogar das blosse Liken oder Teilen von Inhalten, vor Gericht führen können.

Es gibt also strafrechtliche Konsequenzen und es geht darum, daran zu erinnern, dass online nicht alles erlaubt ist.Der Zugang zu Pornografie sei für die neuen Generationen aufgrund der Demokratisierung der Internetnutzung sehr einfach geworden. Obwohl Pornografie nach Schweizer Recht erst ab 16 Jahren erlaubt ist, sei es schwierig zu verhindern, dass Kinder mit nur wenigen Klicks auf solche Inhalte stossen.

Diese können Kinder schockieren oder einen schlechten Einfluss auf die Darstellung ihrer Sexualität haben, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau befindet. Um die sexuelle Entwicklung von Jugendlichen zu schützen, habe der Gesetzgeber beschlossen, Pornografie für Jugendliche unter 16 Jahren zu verbieten.Ebenfalls im Zusammenhang mit der Sexualität gibt es ein weiteres Phänomen, das bei Jugendlichen (aber auch bei Erwachsenen) immer mehr an Bedeutung gewinnt: der Austausch von Nacktfotos.

Diese Praxis, die auch als Sexting bekannt ist, besteht darin, auf elektronischem Wege persönliches Material sexueller oder intimer Natur auszutauschen.Auch hier sei die Allgegenwärtigkeit des Internets in unserem Alltag der Grund für die Zunahme dieses Phänomens. Es gibt viele Gründe für das Versenden von Nudes, z.

B. um seine Liebe zu zeigen, um jemanden zu verführen, um gemeinsam Spass zu haben oder um sein Vertrauen in die andere Person zu zeigen.

In jedem Fall sei es wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein, die mit dieser Praxis verbunden sind. Das grösste Risiko besteht zweifellos darin, dass die Inhalte ohne Zustimmung verbreitet werden.Das Problem liegt in der Frage der Zustimmung.

Der Austausch von Fotos oder Videos im Rahmen von Sexting findet in einem intimen und privaten Kontext statt. Es besteht also ein Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Personen.

Wenn eine der beiden Personen das Vertrauen der anderen durch das Teilen ihres Aktes missbraucht (manchmal spricht man auch von nicht eingewilligtem Sexting), könne dies schwerwiegende Folgen haben. Dies gilt umso mehr, wenn jemand eine Nachricht mit einem anstössigen Inhalt erhält, der weiterverbreitet wurde, ihn seinerseits weiterverbreitet, anstatt ihn direkt zu löschen.

Auf diese Weise werden diese Medien sehr schnell an viele Menschen weiterverbreitet.Das Opfer werde also mit (Cyber-)Mobbing-Situationen konfrontiert, die es bis zum Selbstmord treiben können, weil die Situation so unerträglich ist. Es sei daher sinnvoll, dieses Thema in der Familie und/oder in der Schule anzusprechen, um zu erfahren, wie man reagieren soll, welche Risiken mit dieser Praxis verbunden seien und vor allem, um zu versuchen, die wirklich potenziell Verantwortlichen zu identifizieren.

Es sei nämlich wichtig, daran zu erinnern, dass man einen Akt, der einem anvertraut wurde, nicht weitergeben sollte, auch wenn es sich um die beste Freundin oder um eine Gruppe von Freunden handelt. Ebenso sei es für Personen, die derartige Inhalte in einem zweiten Schritt erhalten, zwingend erforderlich, das Medium zu löschen und den Fall einem vertrauenswürdigen Erwachsenen zu melden und nicht seinerseits den Inhalt erneut zu teilen.Was den rechtlichen Rahmen in der Schweiz betrifft, so sei es laut Gesetz zulässig, dass zwei Jugendliche ab 16 Jahren Nacktaufnahmen von sich austauschen, solange dies unter ihnen bleibt und beide einverstanden seien Artikel 197 Ziffer 8 StGB).

Unter 16 Jahren sei dies hingegen verboten, da Artikel 197 StGB das Herstellen, Konsumieren, Besitzen, Verbreiten, Zeigen und Zugänglichmachen von Dateien mit sexuellem Inhalt, in denen Minderjährige vorkommen, verbietet. Aktaufnahmen gehören also dazu.

Somit sei es auch strafbar, ein Bild mit kinderpornografischem Inhalt zu behalten oder es mit anderen Personen zu teilen.- Sensibilisieren Sie Jugendliche für die Risiken, die mit dem Sexting verbunden sind. Wenn dennoch ein Akt verschickt wird, sollte darauf geachtet werden, dass das Gesicht, Erkennungsmerkmale (z.

B. Tätowierungen) oder bestimmte Elemente der Innenausstattung nicht erkennbar sind.- Als Elternteil oder andere Bezugsperson sei es von grundlegender Bedeutung, dem Opfer, das Hilfe sucht, nicht vorzuwerfen, dass es einen Fehler begangen habe oder eine Schuld daran hat.

Der Jugendliche sollte daher ohne Schuldgefühle unterstützt werden indem man betont, dass die Schuldigen diejenigen sind, die das Foto oder Video ohne die Zustimmung des Opfers weitergegeben haben.Junge Menschen kommunizieren heutzutage viel über das Internet und insbesondere über soziale Netzwerke. Meistens chatten sie mit Freunden, die sie aus der Schule, dem Sportverein oder anderen Freizeitaktivitäten kennen.

Dennoch kommt es manchmal vor, dass sie sich mit Fremden unterhalten. In den meisten Fällen stellt dies für die Jugendlichen kein Risiko dar.

Leider könne es aber auch vorkommen, dass sich hinter einem Profil in Wirklichkeit eine ganz andere Person verbirgt.Dies sei typischerweise die Strategie, die einige Pädophile anwenden, um mit Jugendlichen in Kontakt zu treten. Die Täter hinter dieser Praxis, die sogenannten Groomer, werden versuchen, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, um an persönliche Informationen, vor allem aber an intime Fotos oder Videos für ihre eigene sexuelle Erregung zu gelangen.

In einigen Fällen werden sie versuchen, die Jugendlichen physisch zu treffen, um sie möglicherweise zu missbrauchen. Als Eltern sei es daher wichtig, regelmässig zu fragen, mit wem Ihre Kinder chatten.

In der Regel lenken die Pädophilen das Gespräch recht schnell auf Sexualität. In diesem Fall sollten Sie die Polizei benachrichtigen.

Folgend finden Sie eine Liste mit nützlichen Tipps zu diesem Thema.- Dem Kind raten, nichts aus seinem Privatleben online mitzuteilen. Betonen Sie zu diesem Zweck, dass es wichtig ist, möglichst restriktive Einstellungen für die Privatsphäre zu verwenden.- Generell sei es nicht ratsam, sich mit Leuten, die man nur aus dem Internet kennt, physisch zu treffen.

Sollte dies dennoch der Fall sein, sollte das Treffen tagsüber und an einem öffentlichen Ort stattfinden. Ausserdem sollte ein vertrauenswürdiger Erwachsener davon in Kenntnis gesetzt werden.

Wenn das Kind unter 16 Jahre alt ist, sei es besser, wenn es auf das Treffen verzichtet..

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