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Cyberkriminalität - Money muling

  • Cyberkriminalität -  Money muling
    Cyberkriminalität - Money muling (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Money muling (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Money muling (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Money muling (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
2022-09-28 16:00:28
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Quelle: Kantonspolizei Freiburg

In diesen Angeboten werden Stellen als Finanzagenten angeboten, die in den meisten Fällen keine besondere Ausbildung oder Fähigkeiten erfordern, wie die Kantonspolizei Freiburg meldet.

Häufig werden diese mit einem Arbeitsvertrag abgeschlossen. Das Ziel für den "Anwerber" besteht darin, Geld aus kriminellen Aktivitäten zu transferieren und so dessen kriminelle Herkunft zu verschleiern.

Zu diesem Zweck erhält der "money mule" Geld auf sein eigenes Bankkonto. Dieses Geld muss dann weitergeschickt werden, manchmal in die Schweiz und oft ins Ausland, per Überweisung, Paketdienst oder auch per internationalem Überweisungsauftrag (MoneyGram, Ria Financial, Western Union, ...).

Manchmal werde von den Kriminellen auch eine Umwandlung in elektronisches Geld verlangt.Diese relativ einfache und einträgliche Arbeit mag für Arbeitslose oder Menschen in finanziellen Schwierigkeiten sehr attraktiv erscheinen. Dahinter verbirgt sich jedoch ein konkretes strafrechtliches Vergehen.

Denn der Money Mule beteiligt sich, indem er als Mittelsperson in einem schmutzigen Geldfluss fungiert. Wer in einen solchen Prozess involviert ist, setzt sich daher der Gefahr aus, wegen Geldwäsche strafrechtlich verfolgt zu werden, ein Delikt, das nach Artikel 305bis des Schweizer Strafgesetzbuchs strafbar ist.- Besorgen Sie sich so viele Informationen wie möglich über den Arbeitgeber.

Überprüfen Sie seine Kontaktdaten in mehreren Verzeichnissen, wenden Sie sich direkt an die Zentrale.- Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel an einer Transaktion haben, gehen Sie zu Ihrer Bank, um Vorkehrungen zu treffen. Lassen Sie das Geld auf keinen Fall an den von Ihrem "Arbeitgeber" angegebenen Empfänger weiterleiten.Mit der Aussicht auf einfache und schnelle Gewinne erscheinen diese Angebote sehr verlockend.

Es handelt sich jedoch um illegale Aktivitäten, die schwere strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen (eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug). Darüber hinaus tragen diese Transfers zur Entwicklung des organisierten Verbrechens bei (Waffen- und Drogenhandel, Menschenhandel, Cyberbetrug, ...) bei..

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