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Cyberkriminalität - Kleinanzeigenbetrug

  • Cyberkriminalität - Kleinanzeigenbetrug
    Cyberkriminalität - Kleinanzeigenbetrug (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Kleinanzeigenbetrug (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Kleinanzeigenbetrug (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
2022-09-28 16:00:28
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Quelle: Kantonspolizei Freiburg

Hinter einem zu schönen oder zu schnell abgeschlossenen Geschäft verbirgt sich oftmals ein Betrug, wie die Kantonspolizei Freiburg berichtet.

Seien Sie auf Kleinanzeigen-Websites wachsam.Die grosse Mehrheit dieser Angebote sei zwar echt und korrekt, aber ein kleiner Teil entpuppt sich dennoch als Betrug. Trotz der Massnahmen, die von den Spezialisten für Online-Kleinanzeigen ergriffen wurden, gelingt es betrügerischen Anzeigen, die Sicherheitsfilter zu passieren.Der typische Betrug folgt einer sehr einfachen Funktionsweise.

Ein Käufer möchte von einem Angebot zu einem sehr günstigen Preis profitieren, das ihm auf der Website aufgefallen ist. Im Glauben, ein gutes Geschäft zu machen, überweist er den vereinbarten Geldbetrag an den Verkäufer.

Leider sei die Ware nicht vorhanden und werde nie beim Kunden ankommen. Der Betrüger jedoch werde das geforderte Geld, meist via einen Finanzagenten oder auch Money Mule, erhalten haben.Der Betrüger könne manchmal auch in die Rolle des Käufers schlüpfen.

In diesem Fall werde der Täter eine Kostenvorschusszahlung verlangen, damit der Verkäufer das Geld aus dem Verkauf erhält. Dieser Kostenvorschuss könne in verschiedenen Formen verlangt werden: iTunes-Karten, paysafecard, PCS Card oder andere Geschenkkarten, die vom Opfer aufgeladen wurden.Falsche Arbeitgeber ...

(Money Mule)Es sei auch möglich, dass der Betrüger Kontakt aufnimmt, um ein Jobangebot zu unterbreiten. Dieses Angebot, das nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, erfordert, dass der "Arbeitnehmer" sein Bankkonto zur Verfügung stellt, um Geld zu empfangen und es weiterzuleiten, und dafür eine Provision für jede durchgeführte Transaktion erhält.

Das Opfer werde so zu einem Finanzagenten oder Money Mule. Oft sei der "Chef" nur über Whatsapp oder andere Arten von Online-Kommunikationsanwendungen erreichbar.Bei Verkäufer- und Käuferbetrügereien können die ergaunerten Summen je nach Art der betroffenen Ware mehr oder weniger gross sein.

Dabei geht es aber meist nur um mehrere hundert Franken. Sobald das Geld bezahlt ist, werde der Betrüger nicht mehr auf die gesendeten Nachrichten reagieren.

In Bezug auf falsche Arbeitgeber besteht für das Opfer das Risiko, wegen Geldwäsche verurteilt zu werden, da die erhaltenen und überwiesenen Beträge aus illegalen Aktivitäten stammen.- Die Tatsache, dass der Verkäufer Ihnen einen Personalausweis schickt, um bei Ihnen Vertrauen zu erwecken, beweist noch lange nicht, dass es sich um die richtige Person handelt. Der Personalausweis könne von einer bereits geschädigten Person stammen und missbraucht worden sein.- Lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand walten.

Wenn Ihnen ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, dann verzichten Sie darauf!.

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