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Cyberkriminalität - Betrügereien mit falschem technischen Support

  • Cyberkriminalität - Betrügereien mit falschem technischen Support
    Cyberkriminalität - Betrügereien mit falschem technischen Support (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Betrügereien mit falschem technischen Support (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Betrügereien mit falschem technischen Support (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
2022-09-28 16:00:27
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Quelle: Kantonspolizei Freiburg

Diese Art von Betrug ist auch unter dem Namen Microsoft-Betrug bekannt, wie die Kantonspolizei Freiburg schildert.

In der Regel nehmen die Betrüger nämlich direkt telefonisch Kontakt mit dem Benutzer auf und geben sich als Mitarbeiter des technischen Supports von Microsoft aus. Dennoch könne es auch sein, dass sie sich auf ein anderes Unternehmen wie Google oder Apple berufen.Die Anrufer sprechen oft ein schlechtes Englisch.

Das Opfer könne auf dem Display seines Telefons die echte Nummer des betreffenden Unternehmens erkennen, da es möglich ist, Rufnummern zu manipulieren durch sogenannten «Spoofing».Es kommt jedoch auch immer häufiger vor, dass die Opfer diese angeblichen Betreiber von Helpdesks  selber anrufen werden. Die Vorgehensweise sei dann wie folgt: Beim Surfen im Internet erscheint ein Werbefenster (Pop-up) auf dem Bildschirm, in dem der Internetnutzer über ein angebliches technisches Problem informiert wird.

Im Fenster werde eine Schweizer Telefonnummer angegeben, die zur Lösung des Problems angerufen werden soll.In jedem Fall werden die Betrüger eine Virusinfektion, ein langsames System oder ein anderes technisches Problem erwähnen. Ihre eigentliche Absicht sei es jedoch, den Anrufer davon zu überzeugen, dass sie die Kontrolle des Geräts über Fernzugriff übernehmen dürfen.

Dies geschieht durch das Herunterladen eines Programms oder durch den Besuch einer gehackten Website, die mit der offiziellen Website identisch zu sein scheint, mit dem einzigen Ziel, die Benutzerdaten zu stehlen.Auf die eine oder andere Weise gelingt es den Betrügern, direkt auf das Gerät ihrer Opfer zuzugreifen. So können sie Passwörter abfangen oder Informationen vom Computer des Opfers herunterladen.

Ihr Ziel sei es, die Kontrolle über das digitale Leben des Nutzers zu erlangen. Da die angeblichen Hilfsdienste manchmal kostenpflichtig sind, können diese sogar so weit gehen, dass sie von ihren Opfern die Angabe ihrer Kreditkartennummer verlangen, die dann missbräuchlich verwendet werden.Das Risiko, die auf einem Computer gespeicherten Daten zu verlieren, könne zu grossem Stress führen.

Wenn man weiss, dass die Betrüger ebenso professionell wie überzeugend argumentieren und eine Lösung für das Problem anbieten (nämlich ihren Online-Support), sei es nicht verwunderlich, dass viele Menschen diese Hilfe dankbar annehmen.Ausserdem sei es für Ganoven ein Leichtes, eine bestehende Telefonnummer, z. B.

die einer Helpline, zu missbrauchen, um das Misstrauen der Zielperson zu beruhigen, die bei der Anzeige einer Schweizer Nummer denkt, dass es sich um Mitglieder einer IT-Firma handelt, die ihr Gutes tun wollen.Egal, ob es sich um Microsoft oder ein anderes IT-Unternehmen handelt, diese Firmen rufen nur selten an, um ungefragt Leistungen anzubieten. Ausserdem fragen sie niemals am Telefon oder per E-Mail nach Details zu Kreditkarten oder anderen sensiblen Daten.- Schalten Sie Ihr Gerät erst wieder ein, wenn das Netzwerk deaktiviert ist.

Überprüfen Sie dann sofort Ihre gesamte Festplatte mit einem Antivirenprogramm..

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