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Cyberkriminalität – Online-Anlagebetrug

  • Cyberkriminalität – Online-Anlagebetrug
    Cyberkriminalität – Online-Anlagebetrug (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität – Online-Anlagebetrug (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität – Online-Anlagebetrug (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
2022-09-28 16:00:26
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Quelle: Kantonspolizei Freiburg

Mit bestimmten Finanzanlagen kann man sehr schnell sehr viel Geld verdienen, wie die Kantonspolizei Freiburg meldet.

Eines der jüngsten Beispiele dafür seien Kryptowährungen, deren Wert bei einigen von ihnen in die Höhe geschnellt ist, sodass sie sehr hohe Renditen auf ihre Investitionen bieten. Betrüger nutzen diese Situation aus, indem sie sich oft als Finanzdienstleister ausgeben und gezielt Kleinanleger ansprechen, indem sie ihnen hohe Gewinne in kurzer Zeit versprechen.Um potenzielle Opfer zu erreichen, nutzen die Betrüger Online-Werbung, aber auch soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen wie z.

B. Tinder.

Manchmal kommt es auch vor, dass die Täter Sie direkt per E-Mail oder Telefon kontaktieren. Ihr Ziel sei es zunächst, Ihr Interesse zu wecken und Sie dazu zu bringen, sich auf einer dieser Online-Plattformen anzumelden.

Es sei darauf hingewiesen, dass diese Websites sehr seriös wirken. Sie enthalten manchmal sogar Erfahrungsberichte von Personen, die behaupten, sehr zufrieden zu sein, was aber natürlich nicht stimmt.

Ausserdem seien diese Websites für die Suchmaschinenoptimierung optimiert. Das bedeutet, dass sie bei der Suche in einer Suchmaschine unter den ersten Ergebnissen erscheinen, was ihre Glaubwürdigkeit noch weiter steigert.Sobald Sie sich auf einer dieser Websites angemeldet haben, erhalten Sie einen Anruf von einem dieser Betrüger, der sich als Makler ausgibt und Ihnen bei Ihren ersten Schritten auf der Plattform hilft.

Er werde Sie nicht gleich auffordern, grosse Geldsummen zu investieren, da er weiss, dass Sie zu diesem Zeitpunkt noch zögern. Er werde Ihnen vielmehr raten, kleine Beträge in der Grössenordnung von 250 oder 500 Euro zu investieren, damit Sie sehen, wie es funktioniert.

Das Opfer habe dann Zugang zu seinem persönlichen Handelskonto (fake) und werde schnell feststellen, dass seine Anlage zu seiner Freude periodisch steigt. Damit sei das Ziel der Betrüger erreicht, denn sie bringen Sie auf diese Weise dazu, mehr zu investieren.Die Betrüger halten sehr regelmässig Kontakt zu ihren Opfern, bis hin zu täglichen Anrufen.

Auf diese Weise täuschen sie eine persönliche Beratung vor. In Wirklichkeit gelingt es ihnen jedoch, einen gewissen Druck aufzubauen, ohne dass das Opfer es manchmal merkt.

Auf diese Weise tätigen sie immer höhere Investitionen. Es kommt vor, dass die Betrüger gar einen kleinen Betrag dem Investor auszahlen um so, Vertrauen aufzubauen....

Eine böse ÜberraschungAlles scheint also perfekt zu funktionieren, bis das Opfer eines Tages beschliesst, sein Geld abzuheben, und feststellt, dass dies nicht möglich ist. In diesem Moment werden die Betrüger alle möglichen Ausreden vorbringen, wie z.

B. einen unerwarteten Flugzeugabsturz.

An diesem Punkt werde den Opfern meist klar, dass es sich um einen Betrug handelt und dass es schwierig sein wird, das investierte Geld zurückzubekommen. Manchmal geben Ihnen die Betrüger die Möglichkeit, Ihr Geld zurückzubekommen, aber nur gegen zusätzliche Gebühren.Einige Anlagebetrügereien seien auch als "Boiler Room"-Betrügereien bekannt.

In diesem Fall kontaktieren die Betrüger ihre «Kunden» häufig per Telefon und bieten ihnen an, Aktien oder andere Finanzprodukte zu kaufen. Auch wenn sich die "Boiler Rooms" als zugelassene Dienstleister mit einer professionell aussehenden Website und Formularen ausgeben, handelt es sich um Betrug und die angebotenen Dienstleistungen seien fiktiv oder wertlos.Wie bei anderen Anlagebetrügereien werde das Opfer mit einer ersten, kleinen Investition geködert, die sich schnell als rentabel erweist.

Anschliessend werde das Opfer aufgefordert, immer mehr zu investieren. Die neuen Investitionen seien im Gegensatz zu den ursprünglichen Investitionen verlustbringend, und wenn er sein Geld zurückhaben möchte, sei dies ohne zusätzliche Zahlungen nicht möglich.Die Betrüger setzen den Verbraucher unter starken Druck, immer mehr Geld einzuzahlen (daher die englische Bezeichnung "boiler room").

Letztendlich gelingt es ihm nie, die investierten Beträge zurückzubekommen..

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