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Cyberkriminalität - Romance scam

  • Cyberkriminalität -  Romance scam
    Cyberkriminalität - Romance scam (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Romance scam (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
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    Cyberkriminalität - Romance scam (Bild: Kantonspolizei Freiburg)
2022-09-28 16:00:24
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Quelle: Kantonspolizei Freiburg

Immer mehr Paare bilden sich im Internet, wie die Kantonspolizei Freiburg schreibt.

Manchmal schlägt die Romanze in ein Drama um ...Zunächst erstellt der Täter ein attraktives Fake-Profil auf einer Dating-Website oder in einem sozialen Netzwerk. Damit könne er mit seiner Zielperson in Kontakt treten.

Sobald der Kontakt hergestellt ist, erklärt der Täter sehr schnell seine Liebe. Die Beziehung werde immer intimer.

Diese sogenannte Vorbereitungsphase ermöglicht es, beim Opfer einen Zustand der emotionalen Abhängigkeit herzustellen. Dadurch könne es auch dazu gebracht werden, intime Geheimnisse zu enthüllen, die dem Betrüger später nützlich sein können.Der Betrüger bittet sein Opfer dann unter verschiedenen und sich entwickelnden Vorwänden (finanziell, persönlich, beruflich, familiär ...) um verschiedene finanzielle Hilfen.

Das lang ersehnte Treffen zwischen dem Opfer und seiner neuen Liebe werde jedes Mal als Endziel dargestellt. Um dafür Geld zu erhalten, bittet der Täter die "Liebe seines Lebens", eine Geldzahlung zu leisten.

Dies geschieht in der Regel per Banküberweisung oder auch per internationalem Überweisungsauftrag (über Dienste wie MoneyGram, Ria Financial oder Western Union). Wie es der Zufall will, taucht jedes Mal ein Hindernis für die Begegnung auf und fordert im gleichen Atemzug eine weitere Bareinzahlung.Wenn sich ein Opfer weigert zu zahlen, könne der Täter einen weiteren Betrug inszenieren (wie beim Betrug mit dem falschen Neffen).

Es werden gefälschte Briefe im Namen einer Polizei- oder Justizbehörde verschickt. Sie informieren das Opfer darüber, dass gegen den Betrüger ermittelt wird.

Diese erklären, dass er entlarvt wurde und dass sie ihr Geld zurückbekommen kann, wenn sie sich bereit erklärt, Zoll- oder Verwaltungsgebühren im Voraus zu zahlen.- Finanzielle Folgen: Die Beträge, die das Opfer zahlt, können von einigen Tausend bis zu Hunderttausenden von Franken reichen. Solange das Opfer bereit ist, das Geld zu übergeben, verlangt der Betrüger weiterhin Geld von ihm.- Psychologische Folgen: Das Opfer merkt, dass es grosse Geldsummen an eine Person gezahlt hat, die sich am Ende als nicht die Person herausstellt, für die es sie gehalten hat.

Dies könne zu starken Gefühlen der Enttäuschung, Scham und Verlegenheit führen. Dies führt dazu, dass sie die Angelegenheit weder ihren Angehörigen noch der Polizei mitteilt.- Ausserdem könne es sein, dass das Opfer die Gespräche mit dem Betrüger als therapeutisch ansieht, wenn es sich in einer komplizierten Phase befindet.

Dadurch werde die "Trennung" noch schwieriger. Auch das Gefühl der Verliebtheit könne weiterbestehen, und zwar selbst dann, wenn man die falsche Natur der Beziehung kennt.- Zahlen Sie niemals Geld an eine Person, die Sie nicht kennen oder der Sie noch nie in der realen Welt begegnet sind.

Denken Sie daran: Wahre Liebe sollte nichts mit Geld zu tun haben.- Seien Sie vorsichtig, wenn die Zahlungen über eine Geldtransferplattform erfolgen sollen. Betrüger bevorzugen diese Wege, weil sie es unmöglich machen, die Geldströme zurückzuverfolgen.- Denken Sie daran, dass das Internet die Möglichkeit bietet, sich als jedermann auszugeben.

Stellen Sie Fragen und seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen eine Person zu perfekt erscheint.- Bleiben Sie so anonym wie möglich. Verbreiten Sie so wenig persönliche Informationen über sich selbst wie möglich.

Schicken Sie keine Identitätspapiere über das Internet. Betrüger nutzen die in den Profilen verfügbaren Informationen, um Sie zu manipulieren.- Teilen Sie keine intimen Videos oder Fotos von sich (oder anderen).

Teilen Sie nichts, von dem Sie nicht möchten, dass es weiterverbreitet wird. Dies liefert den Tätern Material für Erpressungen.- Schämen Sie sich nicht und schämen Sie sich nicht dafür, dass Sie betrogen wurden.

Informieren Sie die Polizei. Die Polizei sei nicht dazu da, Sie zu verurteilen, sondern Ihnen zu helfen.- Wenn Sie feststellen, dass ein Angehöriger in eine solche "Beziehung" verwickelt ist, sprechen Sie mit ihm darüber, um ihm klarzumachen, dass es sich um einen Betrug handelt.

Er muss wissen, dass die Person, mit der er diskutiert, ihm nichts Gutes wünscht.- Wenn ein Bekannter Ihnen erklärt, dass er auf eine solche Affäre hereingefallen ist, verurteilen Sie ihn nicht und lehnen Sie ihn nicht ab. Er braucht Ihre Unterstützung.

Eine solche Unterstützung dient auch als Schutz vor einer zweiten Welle von Betrügereien.Im Internet sei es für eine Person leicht, sich als jemand anderes auszugeben. Es sei daher lebenswichtig, aufmerksam zu bleiben und nicht jede Information für wahr zu halten.

Menschen mit bösen Absichten wissen, wie man Gelegenheiten schafft und nutzt, die sich ihnen bieten..

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