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Blaulicht

Kapo-Ratgeber: Keine Messer im Ausgang

2022-08-25 10:00:14
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Quelle: Kantonspolizei St. Gallen

Insbesondere im städtischen Nachtleben kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Einzelpersonen oder Personengruppen, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilt.

Bei diesen Auseinandersetzungen kommen nicht selten Messer oder andere gefährliche Gegenstände zum Einsatz. Die Kantonspolizei St.Gallen zeigt auf, welche Gegenstände im Nachtleben nichts verloren haben und gibt Tipps, wie man sich in aggressiven Situationen am besten verhalten sollte.

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden seit einiger Zeit immer häufiger verschiedene Arten von Messern festgestellt, die im Nachtleben mitgeführt werden. Auf Nachfrage geben viele betroffene Personen an, dass sie diesen Gegenstand zur Verteidigung mit sich führen oder sich damit schlicht sicherer fühlen.

Die Vorstellung, dass ein Messer im Ereignisfall zur Verteidigung eingesetzt werden könnte, sei jedoch trügerisch. Messer müssen grundsätzlich für die Verteidigung als nicht tauglich eingestuft werden, insbesondere, wenn beide Parteien ein Messer auf sich tragen.

Kommt es zu Auseinandersetzungen mit Messern, sei das Verletzungsrisiko für das Gegenüber sowie für sich selber enorm hoch. Zudem geht man bei einer Auseinandersetzung mit Messern auch das Risiko von schweren Verletzungen oder gar der Tötung eines Menschen ein.Gegenstände, die auf den ersten Blick der Verteidigung dienen könnten, können grundsätzlich in zwei Arten eingeteilt werden.

Einerseits in die Kategorie Waffen und andererseits in die Kategorie der gefährlichen Gegenstände. Als Waffen werden folgende Gegenstände eingestuft: Das Tragen einer Waffe führt ohne entsprechende Waffentragbewilligung immer zu einer Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft wegen einer Wiederhandlung gegen das Waffengesetz.

Zudem werde der Gegenstand eingezogen und vernichtet. Das missbräuchliche Tragen von gefährlichen Gegenständen führt zu einer Sicherstellung des Gegenstandes durch die Polizei sowie zur Vernichtung desselben.Werden solche Gegenstände gegen Personen oder Sachen eingesetzt, bemisst sich die Strafbarkeit nach dem Strafgesetzbuch, zum Beispiel Drohung, Körperverletzung, Tötung, etc.Grundsätzlich sei die beste Möglichkeit, Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, das gute Beobachten seines Umfelds und ein schnellstmöglicher Rückzug, wenn es zu aggressiven Situationen kommt.

Wird man auch trotz aller Vorsicht in eine Auseinandersetzung verwickelt, sollte man selber ruhig bleiben und versuchen, die Situation verbal zu entspannen und sich aus der Situation zu begeben. Kommt es zu einem Angriff, sei die Verteidigung mit einem zugelassenen Pfefferspray zielführend.

Nach dem Einsatz eines Pfeffersprays sollte die Situation umgehend verlassen werden, damit es nicht zu weiteren Angriffen kommt. Zudem sollte umgehend die Polizei verständigt werden..

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Kapo-Ratgeber: Messer Ausgang



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