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Blaulicht

Kapo-Ratgeber: Verkehrsunfälle mit Tieren

2022-08-25 10:00:14
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Quelle: Kantonspolizei St. Gallen

Leider kommt es auf unseren Strassen immer wieder zu Zusammenstössen zwischen Fahrzeugen und Tieren, wie die Kantonspolizei St. Gallen ausführt.

In der Schweiz sterben jährlich mehrere zehntausend grössere Tiere und über 100`000 Amphibien. Die Tiere kreuzen die Fahrbahn meist unverhofft, so dass Autofahrerinnen und Autofahrern kaum Zeit für eine Reaktion bleibt.

Hier geben wir Tipps, wie Sie Tierunfälle möglichst vermeiden und sich vor rechtlichen Konsequenzen schützen können.Um ein unschönes Erlebnis mit einem Tier auf der Strasse zu vermeiden, hilft es, sich etwas mit dem Verhalten der Tiere auseinanderzusetzen. So seien Tiere am Morgen, am Abend und in der Nacht besonders aktiv.

In der vermeintlich schützenden Dunkelheit der Nacht seien viele Wildtiere unterwegs. Sie können herannahende Fahrzeuge nicht einschätzen, rennen nicht weg und starren in die grellen Scheinwerfer.

Aber nicht nur die Tages- oder Nachtzeit beeinflussen das Verhalten der Tiere, sondern auch die Jahreszeiten. Im Frühjahr seien Tiere auf Partnersuche und unerfahrene Jungtiere machen die ersten Ausflüge.

Im Sommer paaren sich zum Beispiel die Rehe, im Herbst werden Gemeinschaftsjagden durchgeführt und im Winter lockt das Salz am Strassenrand.Falls Sie ein Tier in Strassennähe sehen, drosseln Sie unbedingt das Tempo und reduzieren Sie das Licht auf Abblendlicht. Sollte das Tier bereits auf der Strasse sein, gehen Sie wie folgt vor:Ein unfehlbares Konzept zur Vermeidung von Tierunfällen gibt es nicht, denn jedes Tier reagiert anders auf Strassen und Fahrzeuge.

Deshalb könne auch der aufmerksamsten Fahrerin oder dem aufmerksamsten Fahrer ein Tierunfall passieren. Dies sei soweit auch nicht strafbar – solange der Unfallverursacher den Unfall meldet.

Das Gesetz schreibt vor, dass bei Unfällen mit Tieren die Polizei informiert werden muss. Sie weiss auch, welche weiterführenden Massnahmen notwendig sind.

Bei einem Unfall mit Haustieren sollten, wenn immer möglich, die Besitzer informiert werden. Ist dies nicht möglich, melden Sie den Unfall ebenfalls der Polizei.Grundsätzlich habe ein/-e korrekt handelnde/-r Tierunfallverursacher/-in keine strafrechtlichen Konsequenzen zu erwarten.

Ausserdem übernimmt meist die Teil- oder Vollkasko-Versicherung einen Grossteil der Reparaturkosten. Machen Sie sich selber und vor allem dem Tier einen Gefallen und melden Sie Tierunfälle!.

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